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Für Schulen, die Förderung nachvollziehbar machen wollen

Förderbedarf erkennen. Förderpläne führen. Fortschritt belegen.

Der Bildungs Kompass bringt Diagnostik, Förderplanung und Verlaufsdokumentation an einer Stelle zusammen: Likert-Fragebögen mit automatischer Auswertung, daraus entstehende Förderpläne mit Zielen, Maßnahmen und Beobachtungen - und eine Förderhistorie, die auch Jahre später noch zeigt, was wann warum entschieden wurde.

Verlauf statt Momentaufnahme
Diagnostik, Plan und Beobachtungen hängen zusammen.
Zuständigkeit statt Rolle
Fachliche Inhalte sieht nur, wer für das Kind zuständig ist.
KI ist freiwillig
Ohne Assistenz funktioniert jede Aufgabe genauso.
Das Dashboard der Anwendung mit offenen Fragebogen-Ausfüllungen und laufenden Förderplänen
Das Dashboard fasst offene Ausfüllungen, laufende Förderpläne und festgestellten Förderbedarf zusammen.

Warum eine eigene Anwendung für Förderplanung?

Weil Förderbedarf selten an einem Tag auffällt, sondern über Wochen - und weil die Begründung dafür später belastbar sein muss.

Diagnostik statt Bauchgefühl

Fragebögen mit Likert-Skalen erfassen Beobachtungen strukturiert. Die Auswertung rechnet Antworten auf eine einheitliche Skala um, dreht negativ formulierte Fragen automatisch und vergleicht das Ergebnis mit dem Schwellenwert des Fragebogens - nachvollziehbar und für jede Ausfüllung gleich.

Ein Ort statt Zettel, Ordner und Tabellen

Ausfüllungen, Förderpläne, Beobachtungen und Abschlüsse hängen an der Schülerin oder dem Schüler, nicht an einem Laufwerk. Die Förderhistorie zeigt den ganzen Verlauf chronologisch - auch nach einem Klassen- oder Zuständigkeitswechsel.

Zuständigkeit ist eingebaut, nicht angeklebt

Wer fachliche Inhalte sehen darf, ergibt sich aus der Zuständigkeit für genau dieses Kind: Klassenleitung, Delegation oder - nur für Admins, nur lesend und protokolliert - ein begründeter Notzugriff.

Was die Anwendung kann

Sechs Bausteine, die ineinandergreifen - von der ersten Beobachtung bis zum abgeschlossenen Förderplan.

Fragebögen mit Likert-Skalen

Vorlagen aus Fragen, gruppiert nach Bereichen wie „Soziales Verhalten".

  • Stufenzahl und Label-Satz je Frage (Zustimmung, Häufigkeit, Ausprägung oder eigene)
  • Richtung je Frage: hoher Wert kann für hohen oder niedrigen Bedarf stehen
  • Entwurf und Veröffentlichung getrennt, Pflege nur mit eigener Berechtigung

Auswertung ohne Nachrechnen

Sobald eine Ausfüllung abgeschlossen ist, steht das Ergebnis bereit.

  • Alle Antworten auf eine einheitliche Skala von 1 bis 5 normalisiert
  • Negativ formulierte Fragen werden automatisch invertiert
  • Gesamtdurchschnitt und Durchschnitt je Bereich, verglichen mit dem Schwellenwert

Auch Eltern können ausfüllen

Eine Ausfüllung lässt sich an Personen ohne Konto vergeben.

  • Link per E-Mail, 14 Tage gültig, zusätzlich durch einen separaten Code geschützt
  • Keine Zuständigkeit und kein weiterer Zugriff für die externe Person
  • Jederzeit erneut versendbar oder widerrufbar

Förderpläne mit Substanz

Vom Befund zum Plan - mit oder ohne Fragebogen als Grundlage.

  • Zeitraum, Förderziel, Fördermaßnahmen und verantwortliche Person
  • Fortschritt „Auf Kurs" oder „Anpassung nötig"
  • Hinweis auf bereits laufende Pläne mit überschneidenden Bereichen

Beobachtungen und Verlauf

Der Plan bleibt über seine Laufzeit lebendig statt einmal ausgefüllt.

  • Beobachtungen mit Datum, Text und Bewertung
  • Verlaufskontrollen als weitere Ausfüllungen am selben Plan
  • Abschluss mit Grund und Notiz - danach Teil der Förderhistorie

KI-Assistenz, wenn gewünscht

Sie schlägt vor, sie entscheidet nicht - jede Ausgabe ist bearbeitbar.

  • Auswertung in Klartext erläutern lassen
  • Entwurf für Ziel und Maßnahmen samt Begründung
  • Beobachtungen und Zuweisungen diktieren, Auskünfte im Chat

In vier Schritten vom Verdacht zum Förderplan

  1. Klassen und Schüler:innen anlegen

    Die Schulleitung richtet Klassen ein und setzt die Klassenleitung - auch im Team. Damit steht fest, wer für wen zuständig ist, ohne dass jemand Rechte einzeln vergeben muss.

  2. Fragebogen zuweisen

    Eine veröffentlichte Vorlage geht an die eigene Person, an eine Kollegin oder an Eltern und externe Fachkräfte ohne Konto. Wer eine Zuweisung erhält, wird dadurch mitverantwortlich - externe Personen bewusst nicht.

  3. Auswertung lesen

    Nach dem Abschluss steht die Auswertung bereit: Gesamtwert, Werte je Bereich und die Frage, ob der Schwellenwert überschritten ist. Auf Wunsch erklärt die Assistenz in Klartext, welche Fragen den Wert treiben.

  4. Förderplan anlegen und begleiten

    Aus einer oder mehreren Ausfüllungen entsteht ein Plan mit Ziel, Maßnahmen und Zeitraum. Beobachtungen dokumentieren den Verlauf, Verlaufskontrollen belegen ihn - bis zum Abschluss mit Grund und Notiz.

Ein Blick in die Anwendung

Echte Ansichten aus der Anwendung, mit Beispieldaten.

Auswertung einer abgeschlossenen Fragebogen-Ausfüllung mit festgestelltem Förderbedarf

Auswertung

Gesamtwert, Werte je Bereich und die Einordnung am Schwellenwert des Fragebogens.

Formular zum Anlegen eines Förderplans mit Zeitraum, Förderziel und Maßnahmen

Förderplan anlegen

Zeitraum, Ziel, Maßnahmen und verantwortliche Person - optional auf Basis von Ausfüllungen.

Seitliches Panel der KI-Assistenz mit Textvorschlägen

KI-Assistenz

Vorschläge landen als bearbeitbarer Text im Formular - abschicken tut die Lehrkraft.

Chronologische Förderhistorie einer Schülerin mit Ausfüllungen und Förderplänen

Förderhistorie

Alle Ausfüllungen und Förderpläne einer Schülerin oder eines Schülers in einer Zeitleiste.

Für wen die Anwendung gedacht ist

Für Lehrkräfte

Sie sehen genau die Kinder, für die Sie zuständig sind - als Klassenleitung oder weil eine Kollegin Sie hinzugezogen hat.

  • Fragebögen ausfüllen, zuweisen und auswerten lassen
  • Förderpläne führen und Beobachtungen festhalten
  • Beobachtungen unterwegs diktieren statt tippen

Für die Schulleitung

Sie verwalten die Konten und Klassen Ihrer Schule und behalten die Struktur im Blick, ohne automatisch in jede Akte zu schauen.

  • Konten einladen, Rollen und Berechtigungen setzen
  • Klassen anlegen und die Klassenleitung zuweisen
  • Fachliche Inhalte nur bei Zuständigkeit - sonst nur begründeter, protokollierter Notzugriff

Datenschutz & KI

Eine Assistenz, die vorschlägt - und nicht entscheidet

Die Lehrkraft entscheidet

Jeder Vorschlag landet als bearbeitbarer Text in einem Formular. Gespeichert wird erst, wenn eine Person bestätigt - die fachliche Verantwortung bleibt, wo sie hingehört.

Sparsam mit Schülerdaten

Namen werden vor einem Modellaufruf durch Platzhalter ersetzt, und die Spracherkennung für Diktate läuft auf eigener Infrastruktur.

Ganz ohne KI nutzbar

Die Assistenz lässt sich für eine Schule abschalten. Fragebögen, Auswertung, Förderpläne und Historie funktionieren unverändert weiter.

Wie das im Einzelnen funktioniert, steht in den häufigen Fragen.

Häufige Fragen

Müssen wir die KI-Assistenz nutzen?

Nein. Die Assistenz lässt sich für eine Schule abschalten; alle Aufgaben - Fragebögen, Auswertung, Förderpläne, Beobachtungen, Historie - funktionieren ohne sie genauso. Wo sie aktiv ist, schlägt sie nur vor: Gespeichert wird erst, wenn eine Lehrkraft bestätigt.

Bekommt ein KI-Anbieter Namen unserer Schüler:innen zu sehen?

Nein. Namen, Klassenbezeichnungen und Fragebogentitel werden vor jedem Modellaufruf durch nummerierte Platzhalter ersetzt und danach wieder zurückübersetzt. Das gilt auch für frei geschriebene Texte wie Förderziele und Beobachtungen. Diktate werden auf einem selbst betriebenen Server transkribiert.

Können Eltern einen Fragebogen ausfüllen?

Ja. Eine Ausfüllung lässt sich an eine externe Person ohne Konto vergeben - typischerweise Eltern oder eine externe Fachkraft. Sie bekommt einen Link per E-Mail, 14 Tage gültig, zusätzlich geschützt durch einen separat mitgeschickten Code. Weiteren Zugriff auf die Anwendung erhält sie dadurch nicht, und die Zuweisung ist jederzeit widerrufbar.

Wer sieht die Daten eines bestimmten Kindes?

Nur wer für dieses Kind zuständig ist: die Klassenleitung, eine hinzugezogene (delegierte) Lehrkraft oder - ausschließlich lesend, mit Pflicht-Begründung und protokolliert - ein Admin per Notzugriff. Ohne eine dieser Zuständigkeiten sieht eine Lehrkraft das Kind überhaupt nicht.

Wie kommt unsere Schule in die Anwendung?

Schulen werden vom Betrieb der Plattform freigeschaltet, zusammen mit dem ersten Admin-Konto. Dieses Konto lädt anschließend die weiteren Kolleg:innen selbst ein - als Admin oder Lehrkraft. Schreiben Sie uns, dann klären wir das Weitere.

Was passiert am Schuljahresende?

Klassen und Schüler:innen lassen sich archivieren, statt sie zu löschen: Sie verschwinden aus den aktiven Listen, ihre Historie bleibt vollständig erhalten und ist bei Bedarf reaktivierbar.

Förderung, die sich später noch erklären lässt

Sie möchten wissen, wie der Bildungs Kompass in Ihrer Schule aussehen würde? Melden Sie sich - wir zeigen die Anwendung an einem echten Beispiel und klären alles Weitere im Gespräch.