Datenschutz & KI
Namen der Kinder erreichen kein Sprachmodell
Nicht als Absichtserklärung, sondern als Reihenfolge im Ablauf: Erst wird ersetzt, dann wird gesendet.
Was die Lehrkraft diktiert
„Lea aus der 4B hat heute gut gelesen."
↓→ Was das Sprachmodell sieht
„[SCHUELER_1] aus der [KLASSE_1] hat heute gut gelesen."
Platzhalter statt Namen
Namen, Klassenbezeichnungen und Fragebogentitel werden vor jedem Modellaufruf
ersetzt - auch in frei geschriebenen Texten wie Förderzielen und Beobachtungen. Geprüft
wird das zur Laufzeit an einer zentralen Stelle, und zwar in beide Richtungen: die
Anfrage vor dem Senden und die Antwort, bevor sie zurückgeht.
Erkennung ohne Sprachmodell
Wer gemeint ist, ermittelt die Anwendung selbst - über Schreibweise und Lautgestalt,
damit auch ein verhörtes „Maier" die Schülerin Meier findet. Was nicht eindeutig ist,
führt zu einer Rückfrage in der Oberfläche; dann wird gar kein Modell aufgerufen.
Spracherkennung im eigenen Haus
Eine Aufnahme enthält Klarnamen und Kinderstimmen. Sie wird deshalb ausschließlich
auf selbst betriebener Infrastruktur transkribiert, nur im Arbeitsspeicher verarbeitet
und nirgends abgelegt - das ist Bedingung, nicht Betriebsvariante.
Sichtbar nur bei Zuständigkeit
Fachliche Inhalte sieht, wer für genau dieses Kind zuständig ist: Klassenleitung,
Delegation oder - nur für Admins, nur lesend und protokolliert - ein begründeter
Notzugriff. Zwischen Schulen sind die Daten ohnehin getrennt.
Die Assistenz ist standardmäßig aus und wird je Schule freigeschaltet - ohne sie funktionieren Fragebögen, Auswertung, Förderpläne und Historie unverändert. Protokolliert wird der Aufruf, nicht sein Inhalt: kein Prompt, keine Antwort. Wie das im Einzelnen funktioniert, steht in den häufigen Fragen.