Was die Assistenz sieht, wer ein Kind sieht und wo die Daten liegen.
Datenschutz & KI
Namen der Kinder erreichen kein Sprachmodell
Was die Assistenz sieht - und was nicht. Nicht als Absichtserklärung, sondern als Reihenfolge im Ablauf: Erst wird ersetzt, dann wird gesendet.
Was Sie diktieren
„Lea aus der 4B hat heute gut gelesen."
Was das Sprachmodell sieht →
„[SCHUELER_1] aus der [KLASSE_1] hat heute gut gelesen."
Zur Assistenz
01
Platzhalter statt Namen
Namen von Kindern, Eltern, Klassen und Fragebögen werden ersetzt, bevor irgendetwas
an ein Sprachmodell geht - auch in frei geschriebenen Texten wie Förderzielen,
Beobachtungen oder Chats mit Eltern. Dieselbe Prüfung läuft noch einmal über die
Antwort, bevor sie bei Ihnen ankommt.
02
Aufnahmen gehen an keinen Drittanbieter
Eine Aufnahme enthält Klarnamen und manchmal Kinderstimmen. Sie wird deshalb nur auf
unseren eigenen Servern in Text umgewandelt, nicht gespeichert und nicht weitergegeben.
Angefangene Diktate bleiben als Entwurf erhalten: Nur Sie sehen sie, und 30 Tage nach
der letzten Bearbeitung werden sie gelöscht.
03
Ein Anbieter in der EU - oder ein eigener Server
Das Sprachmodell läuft wahlweise bei einem Anbieter mit Sitz in der EU oder auf
einem Server, den wir selbst betreiben. Protokolliert wird je Aufruf, dass er stattfand
- nicht, was gefragt oder geantwortet wurde.
Zu den Daten
04
Nicht jeder sieht jedes Kind
Eine Beobachtung sieht nur, wer sie geschrieben hat. Was sonst zu einem Kind
dokumentiert ist, sehen die Klassenleitung und die Kolleg:innen, die ausdrücklich
dazugeholt wurden. Ein Amt allein öffnet nichts - auch eine Schulleitung muss sich
dafür eintragen, und das wird protokolliert. Zwischen Schulen sind die Daten ohnehin
getrennt.
05
Server in Deutschland
Die Anwendung läuft ausschließlich auf Servern in Deutschland, auf selbst
verwalteter Infrastruktur statt bei einem großen Cloud-Anbieter. Die Sicherungen der
Datenbank liegen verschlüsselt. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag stellen wir auf
Anfrage bereit.
06
Was das Haus verlässt, ist wenig
Die Benachrichtigung auf dem Handy der Eltern nennt Schule und Kind, bei
Klassenarbeiten auch Fach und Termin - nie den Inhalt einer Mitteilung oder eines
Chats und nie eine Note. Fotos werden beim Hochladen von Kamera- und Ortsangaben befreit.
Krankmeldungen werden zum Schuljahresende gelöscht.
Die Assistenz ist standardmäßig aus und wird je Schule freigeschaltet - ohne sie funktionieren Fragebögen, Auswertung, Förderpläne und Verlauf unverändert. Wer ein Kind sieht und wo die Daten liegen, steht im Einzelnen in den häufigen Fragen.
Häufige Fragen
Müssen wir die KI-Assistenz nutzen? +−
Nein. Die Assistenz ist standardmäßig aus und wird je Schule ausdrücklich
freigeschaltet; alle Aufgaben - Fragebögen, Auswertung, Förderpläne, Beobachtungen,
Verlauf - funktionieren ohne sie genauso. Wo sie aktiv ist, schlägt sie nur vor:
Als Beobachtung gespeichert wird erst, wenn eine Lehrkraft bestätigt.
Wer sieht die Daten eines bestimmten Kindes? +−
Eine Beobachtung sieht nur die Lehrkraft, die sie geschrieben hat. Alles andere -
Fragebögen, Förderpläne, Verlauf - sehen die Klassenleitung und Kolleg:innen, die sie
oder die Schulleitung ausdrücklich dazuholt, etwa eine Fachlehrkraft oder die
Schulsozialarbeit; wer dazugeholt wurde, steht am Kind sichtbar. Fachlehrkräfte sehen
über ihren Kurs ihre eigenen Beobachtungen, die Noten des Kurses und die
Krankmeldungen. Der Betrieb der Plattform
schaltet Schulen frei und stellt im Notfall ein Konto wieder her - auf die fachlichen
Daten einer Schule hat er keinen Zugriff.
Wo werden die Daten gespeichert? +−
Die Anwendung wird ausschließlich auf Servern in Deutschland betrieben, auf
selbst verwalteter Infrastruktur statt bei einem großen Cloud-Anbieter. Einen
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) stellen wir auf Anfrage bereit.